Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet "Klinische Psychologin"?
Als Klinische Psycholog:in darf sich nur bezeichnen, wer ein Bachelor- und Masterstudium mit gesamt 300 ECTS im Studienfach Psychologie erfolgreich abgeschlossen hat und danach die postgraduelle Ausbildung in Klinischer Psychologie absolviert hat. Diese besteht aus 340 Theorieeinheiten, mindestens 2098 Stunden facheinschlägiger Berufstätigkeit in Form von Dienstverhältnissen unter Anleitung von erfahrenen Berufsangehörigen, begleitende Supervision im Ausmaß von mindestens 120 Einheiten sowie Selbsterfahrung im Ausmaß von mindestens 76 Einheiten.
Als Klinische Psychologin unterstütze ich Sie in Form von psychologischer Beratung zur Klärung aktueller privater oder beruflicher Herausforderungen sowie in Form von psychologischer Therapie zur Verbesserung Ihrer psychischen Gesundheit bzw. zur Behandlung Ihres psychischen Leidenszustands.
Was ist der Unterschied zwischen Klinischen Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen?
Zur postgraduellen Ausbildung in Klinischer Psychologie sind ausschließlich Psycholog:innen zugelassen - also Personen, die ein Bachelor- und Masterstudium mit gesamt 300 ECTS im Studienfach Psychologie abgeschlossen haben.
Zur Psychotherapie-Ausbildung sind alle Personen aus Quellenberufen zugelassen, die ein Mindestalter erreicht sowie Aufnahmegespräche erfolgreich absolviert haben.
Somit liegt ein großer Unterschied zwischen Klinischen Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen im Zugang zur Ausbildung sowie auch in der Ausbildung selbst.
In Österreich sind derzeit 23 Psychotherapiemethoden anerkannt - es gibt bisher kaum Forschung zur Wirkung der verschiedenen Psychotherapierichtungen.
Als Klinische Psychologin orientiere ich mich am aktuellen Stand der Forschung anhand medizinischer Leitlinien zur Behandlung psychischer Erkrankungen und richte mein Augenmerk auf die Anwendung von geprüft wirkungsvollen Methoden. Zudem ist es mir wichtig, mein Vorgehen transparent darzulegen und den Therapiefortschritt regelmäßig mit Ihnen zu reflektieren.
Was ist der Unterschied zwischen Klinischen Psycholog:innen und Psychiater:innen?
Psychiater:innen sind Fachärzt:innen - das heißt, sie haben Medizin studiert und die Fachausbildung in Psychiatrie und Psychotherapeutischer Medizin absolviert. Daher dürfen sie Medikamente verschreiben.
Klinische Psycholog:innen dürfen keine Medikamente verschreiben.
Bei schwerwiegenden psychischen Leidenszuständen sollte jedenfalls eine psychiatrisch-fachärztliche Abklärung erfolgen. Es ist in zahlreichen Studien nachgewiesen, dass sich eine Psychopharmakotherapie und eine psychologische Therapie in der Wirksamkeit sehr gut ergänzen.
Was ist "psychologische Therapie"?
Der Begriff psychologische Therapie darf synonym für "klinisch-psychologische Behandlung" verwendet werden und meint die Behandlung psychischer Erkrankungen und Leidenszuständen nach wissenschaftlich psychologischen Grundlagen.
Können Sie mit der Krankenkassa abrechnen?
Nein. Eine psychologische Therapie auf Krankenschein ist leider noch nicht möglich.
ABER: Ein Meilenstein auf dem Weg dorthin ist erreicht: Sie können die Honorarnote bei Ihrem Sozialversicherungsträger einreichen und es wird ein Teil der Kosten zurückerstattet. Dies gilt für bis zu 10 Sitzungen. Voraussetzung ist, dass Sie bis spätestens vor der 2. Sitzung eine ärztliche Bestätigung über Ihr psychisches Leiden einholen. Dafür gibt es ein eigenes Formular, das ich Ihnen gern zusende.
Sollten mehr als 10 Sitzungen nötig sein, kann eine Verlängerung beantragt werden.
Gibt es auch einen Parkplatz vor der Praxis?
Ja. Direkt vor dem Gebäude gibt es zwei kostenfreie Parkplätze. Im seltenen Fall, dass beide belegt sind, stehen ca. 30 Meter weiter, vor dem nächsten Gebäude zwei weitere Parkplätze zur Verfügung.
Außerdem befindet sich die Bushaltestelle "Eibl" direkt vor der Praxis.
Was erwartet mich im Erstgespräch?
Das Erstgespräch dient einerseits zur Klärung der Rahmenbedingungen, andererseits zur Klärung Ihres Anliegens und zur Klärung, wie eine mögliche Zusammenarbeit ablaufen kann.
Damit wir alles in Ruhe besprechen können und mögliche Fragen von Ihnen genug Zeit und Raum finden, plane ich für ein Erstgespräch immer 90 Minuten ein.
Das Erstgespräch soll Ihnen ermöglichen, sich ein Bild von mir - meiner Persönlichkeit und meiner Arbeitsweise - zu machen. Die Arbeitsbeziehung gilt als einer der bedeutendsten Wirkfaktoren in der psychologischen Therapie - nur wenn Sie sich wohlfühlen und wir eine Vertrauensbasis schaffen, können wir auch wirkungsvoll an Ihren Themen arbeiten.
Wie viele Einheiten umfasst eine Psychologische Therapie?
Das kann nicht pauschal gesagt werden. Je nach Art des Anliegens kann ein kürzerer oder längerer Therapieprozess notwendig sein.
Die psychologische Therapie ist in ihrer Ausrichtung eine lösungsorientierte Kurzzeittherapie. Lösungsorientiert heißt dabei, dass wir uns sowohl mit der Analyse von Problemen (aus bzw. in der Vergangenheit), als auch mit Ihren Ressourcen und Kompetenzen (in der Gegenwart und Zukunft) beschäftigen. Im Rahmen einer Kurzzeittherapie finden meist 8 bis 15 Einheiten statt - Abweichungen sind möglich. Die Frequenz der Einheiten wird individuell vereinbart und kann jederzeit entsprechend dem Bedarf verändert werden.
Bieten Sie auch Hypnose an?
Dazu ein ganz klares Ja und Nein. :-)
Ich absolviere noch bis September 2024 die B-Seminare des Curriculums in Klinischer Hypnose am Milton Erickson Institut in Innsbruck und lasse daher sehr gerne hypnotherapeutische Ansätze in unserer Zusammenarbeit einfließen. Wenn Sie offen dafür bzw. interessiert daran sind, können Sie mich auch jederzeit sehr gern darauf ansprechen.
Ich biete jedoch nicht "Hypnose" als eigene Dienstleistung an, denn das fände ich nicht seriös. Hypnotherapie gilt als Erweiterung der Methodenvielfalt innerhalb eines Beratungs- bzw. Therapieprozesses und wird nicht isoliert eingesetzt.